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Stadt Wilhelmshaven
Chance JadeWeserPort
Wilhelmshavens Wirtschaft wird geprägt durch Chemieindustrie, Hafenwirtschaft und Bundesmarine. In den vergangenen Jahrzehnten verlief die wirtschaftliche Entwicklung allerdings unterdurchschnittlich. Arbeitsplätze gingen mit der Schließung diverser Industrieunternehmen verloren, die Arbeitslosigkeit liegt über dem westdeutschen Durchschnitt, und die Einwohnerzahl ist stark gesunken.
Seit einigen Jahren versprechen eine Anzahl neuer Wirtschaftsprojekte die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wilhelmshaven. Mit der geplanten Fertigstellung des JadeWeserPorts im Jahr 2012 ist Wilhelmshaven der einzige Tiefwasserhafen in Deutschland. Die größten Containerfrachter bis 16,50 m Tiefgang können hier rund um die Uhr tideunabhängig voll beladen empfangen werden. Hiermit verbunden ist nicht nur die Schaffung von direkten Arbeitsplätzen im Hafenbereich. Erwartet wird auch die Ansiedlung weiterer Firmen aus der Logistikbranche. Gleichzeitig bietet der Standort am Meer hervorragende Chancen für Unternehmen der Offshore-Technologie.
Wirtschaftsentwicklung 2011: Umsatzvolumen gesunken
Das Umsatzvolumen der Industrieunternehmen in der Stadt Wilhelmshaven sank 2011 um 43 Prozent auf 887 Millionen Euro.
In erster Linie ist der hohe Umsatzrückgang in Wilhelmshaven auf die Mineralölwirtschaft zurückzuführen, deren Minus über 50 Prozent betrug. So nahm auch der Hafenumschlag von Rohöl und Mineralölerzeugnissen 2011 um 13 Prozent auf 19,6 Millionen Tonnen ab (2010: 22,6 Millionen Tonnen).
Im Ernährungsgewerbe gab es ein Umsatzplus von 10 bis 30 Prozent. Im Fahrzeugbau stiegen die Erlöse sogar um über 50 Prozent.
Die Zahl der Industriebeschäftigten war weiter rückläufig. Sie nahm um neun Prozent ab. In den 12 Industriebetrieben mit 50 und mehr Mitarbeitern waren im Jahresdurchschnitt rund 2500 Personen beschäftigt.


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