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Stadt Oldenburg

Oberzentrum des Oldenburger Landes

Die Stadt Oldenburg ist das Oberzentrum des Oldenburger Landes. Die Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand, vornehmlich aus dem Dienstleistungssektor. Die Universität gibt mit ihren Forschungsschwerpunkten aus den Bereichen der Informationstechnologie, Erneuerbare Energien und Hörtechnik wichtige Impulse für die Wirtschaft. In dem 2003 eröffneten und 2010 erweiterten Technologie- und Gründerzentrum finden Existenzgründer und innovative Firmen auf rund 10.000 Quadratmetern geeignete Büro-, Labor- und Werkstattflächen. Seit 2003 sind dort viele Arbeitsplätze für überwiegend hochqualifizierte Beschäftigte entstanden.

Der Einzelhandel in Oldenburg hat seit jeher eine hohe Bedeutung für die gesamte Region. Über 1000 Einzelhandelsbetriebe belegen die hohe Versorgungsfunktion dieser Stadt.

Die Zahl der Industriearbeitsplätze hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Wichtige Industriezweige sind das Papier-, Druck- und Verlagsgewerbe, die Elektroindustrie sowie der Fahrzeugbau und die chemische Industrie.
Die Stadt Oldenburg gehört seit April 2005 zur europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Wirtschaftsentwicklung 2011: Exportumsatz gestiegen

Der Auslandsumsatz der Oldenburger Industrieunternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ist 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über sechs Prozent auf 195 Millionen Euro gestiegen. Das Exportgeschäft hat knapp zu einem Viertel des Umsatzzuwachses der Industrie beigetragen. Insgesamt stiegen die Erlöse in der Industrie um acht Prozent auf 751 Millionen Euro. Die Exportquote blieb mit 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu konstant (2010: 26,4 Prozent).

In der Ernährungsindustrie gab es einen Umsatzzuwachs von bis zu 10 Prozent. Ein Umsatzplus von 10 bis 30 Prozent meldeten die Kfz-Zulieferer.

In der Bauindustrie nahm der Umsatz um 17 Prozent zu. Der Hochbau konnte seinen Umsatz um circa 16 Prozent, der Tiefbau um 18 Prozent steigern. Die Zahl der Beschäftigten stieg mit sechs Prozent deutlich. Im Jahresdurchschnitt waren rund 1150 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der Industriebeschäftigten nahm mit fünf Prozent auf 3400 Personen kräftig zu.

Die Zahl der Arbeitslosen nahm auch 2011 weiter ab, wenngleich nicht mehr so stark wie im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote fiel von 9,0 Prozent auf 8,6 Prozent.


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