Topnavigation

Wir über uns   |   Presse & Publikationen   |   Impressum   |   Übersicht   |   RSS-Feed   |   Kontakt

Seiteninhalt

IHK-Vollversammlung fordert ordnungspolitische Linie

Strukturreformen statt Aktionismus

Die Vollversammlung der IHK hat auf ihrer jüngsten Sitzung einer Resolution (s. Downloads) zugestimmt, in der die Notwendigkeit und die Grenzen staatlicher Eingriffe definiert werden.

Mit diesen Grundsätzen („Handeln in der Finanzmarktkrise!“), erarbeitet vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und der anstehenden Wahlen, wirbt die IHK-Organisation für die erfolgreichen Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft.

Die IHK-Vollversammlung stellt sich mit ihrem Beschluss hinter drei Kernbotschaften:

  1. Die Übernahme von Verantwortung für das eigene wirtschaftliche Handeln im Sinne des ehrbaren Kaufmanns ist für die Überwindung der Krise unerlässlich.
  2. Die Politik muss der Versuchung zu kurzfristigem Aktionismus auch in der Krise standhalten.
  3. Zentrale  Aufgabe des Staates ist es, Rahmenbedingungen für den Wettbewerb zu setzen.

Das oberste Gremium der IHK befasste sich auch mit wirtschaftspolitischen Positionen (s. Downloads) mit dem Titel „Verantwortliches Handeln in Krisenzeiten – 10 Eckpfeiler für ein Reformprogramm“. Darin wird beschrieben, was auf zahlreichen Politikfeldern aus Sicht der IHK-Organisation getan werden muss. So wird unter anderem gefordert, die Fehler der Unternehmensteuerreform zu beheben, die Einkommensteuerbelastung zu senken, die Zuwanderung von Fachkräften zu erleichtern und die Infrastrukturinvestitionen der wachsenden Nachfrage anzupassen.

„Allen Überlegungen für ein drittes Konjunkturpaket erteilen wir als IHK-Organisation eine klare Absage“, sagte IHK-Präsident Dr. Karl Harms. Statt wettbewerbsverzerrender Einzelmaßnahmen wie der so genannten „Abwrackprämie“ seien strukturelle Reformen notwendig, die über die tagesaktuellen Herausforderungen der Wirtschafts- und Finanzkrise hinausreichen.

Bei einer intensiven Diskussion über die wirtschaftliche Lage im IHK-Plenum wurde deutlich: Die Zukunftseinschätzung ist unsicher, das Oldenburger Land ist von der Krise aber nicht so stark betroffen wie andere Regionen, und der Abschwung hat einige Branchen hart, andere wiederum kaum erfasst. Es sei indes erkennbar, dass die Talsohle bald erreicht werde, so die Sicht von Vertretern wichtiger Branchen der Region.

Ansprechpartner

Dr. Joachim Peters
Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0441 2220-200
Fax: 0441 2220-246
Zentrale: 0441 2220-0
E-Mail schreiben

Downloads

Ansprechpartner von A bis Z