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BAW-Studie

Chancen und Handlungsfelder der Europaregion Nordwest

Eine Studie der sechs nordwestdeutschen IHKs stellt die Entwicklungspotenziale im Nordwesten dar. Den Kammern geht es dabei um eine zentrale Herausforderung: Die Gestaltung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Nordwestdeutschlands im erweiterten Europa der Regionen.

Der Nordwesten befindet sich „auf der Überholspur“. Durch schon verwirklichte, laufende oder geplante große Infrastrukturprojekte „verkehrt sich die bisherige Randlage Nordwestdeutschlands in eine europäische Zentrallage“. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "europaregion-nordwest.de" des BAW Institut für regionale Wirtschaftsforschung, Bremen. Auftraggeber waren die Handelskammer Bremen sowie die Industrie- und Handelskammern in Bremerhaven, Oldenburg, Osnabrück, Emden und Stade. Das Untersuchungsgebiet umfasst 18 Landkreise, sieben kreisfreie Städte und 4,2 Millionen Einwohner.

Die Autoren der Studie stellen für die Standortpolitik im Nordwesten fünf vorrangige Handlungsfelder vor:

  1. Die Integration von Küste und Binnenland
  2. Die Ausschöpfung der regionalen Cluster-Potenziale
  3. Die Entwicklung eines bedarfsgerechten Innovations- und Qualifizierungsangebotes
  4. Die Förderung der Internationalität der „europaregion-nordwest.de“
  5. Die Vorbereitung unbürokratischer Kooperationsstrukturen

Sieben Wachstumskerne (Cluster) haben die Wissenschaftler vom BAW-Institut für den Nordwesten ausgemacht:

  1. Logistik/Außenwirtschaft
  2. Automobilwirtschaft
  3. Schiffbau
  4. Luft- und Raumfahrt
  5. Ernährungswirtschaft
  6. Gesundheitswirtschaft
  7. Energiewirtschaft

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Dr. Joachim Peters
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