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Demografischer Wandel in Norddeutschland
Positionspapier der IHK Nord
Das Symposium der IHK-Nord "Demografischer Wandel – Herausforderungen für den norddeutschen Wirtschaftsraum" im September 2005 hat aufgezeigt, dass die demografischen Veränderungen nachhaltig nicht nur die gesellschaftliche, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung des norddeutschen Wirtschaftsraums beeinflussen werden. Je nach Region reichen die demografischen Prognosen dabei von Bevölkerungswachstum bis hin zu deutlich rückläufigen Bevölkerungszahlen mit einer spürbaren Überalterung und letztlich einem Fachkräftemangel.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die demografische Entwicklung und die daraus resultierende Nutzung und Verteilung der Ressourcen der Marktentwicklung überlassen oder aber durch gezielte Schritte nachhaltig beeinflusst werden sollten. Zu den Aufgaben der Industrie- und Handelskammern zählen sowohl die Begleitung des Strukturwandels als auch die Wahrung des gesamtwirtschaftlichen Interesses innerhalb der Regionen.
Einschlägige Maßnahmen, die der positiven Entwicklung des norddeutschen Wirtschaftsraumes dienen, sind somit aus Sicht der IHK Nord erforderlich. Sie sollten aber zugleich dem Gebot der Marktkonformität folgen, nach dem variierende Bevölkerungsstrukturen in einer offenen Marktwirtschaft akzeptiert werden müssen.
Mit dem Papier stellt die IHK Nord ihre Position vor, definiert vorrangige Handlungsfelder und spricht Maßnahmen an, die die regionalen ökonomischen Entwicklungschancen fördern und erkennbaren Risiken entgegen wirken können. Handlungsbedarf sieht die IHK Nord insbesondere in den Themenfeldern „Arbeitsmarkt und Zuwanderung“, „Bildung und Qualifizierung“, „Familie und Beruf“, „Wirtschaftsfaktor Senioren“ sowie „Raumentwicklung, Infrastruktur- und Wohnraumversorgung“.
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