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Verkehrsinfrastruktur

IHK begrüßt Investitionsrahmenplan des Bundes

Der vom Bundesverkehrsministerium vorgelegte Entwurf des Investitionsrahmenplans für die Jahre 2011 bis 2015 wird von der IHK begrüßt. Trotz der bekanntermaßen engen finanziellen Spielräume im Bundesverkehrshaushalt will der Bund wichtige Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Region umsetzen.

Neben den bereits im Bau befindlichen Straßenprojekten wie dem sechsstreifigen Ausbau der A 1 sowie – bei den Bundesstraßen – die Ortsumgehungen von Schortens (B 210) und Berne (B 212) sollen auch der Neubau der B 211 zwischen Mittelort und Brake mit der Ortsumgehung von Loyerberg sowie die Ortsumgehung von Essen (B 68) erfolgen. Weiter in der Planung vorangetrieben werden sollen zudem der Neubau der Küstenautobahn A 20 sowie der vierstreifige Ausbau der Europastraße 233 zwischen Meppen und Cloppenburg.

Für das wichtigste Schienenprojekt der Region sieht der Investitionsrahmenplan neben dem bereits begonnenen zweigleisigen Ausbau der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven auch die Umfahrung von Sande sowie die Elektrifizierung der Gesamtstrecke als vorrangiges Investitionsprojekt vor.

„Der nun als Entwurf vorgelegte Investitionsrahmenplan beinhaltet als prioritäre Vorhaben alle die Verkehrsprojekte, für die bis zum Jahr 2015 Baurecht vorliegt oder bis 2015 erlangt werden kann", erläutert Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK. Der Investitionsrahmen sei noch kein Finanzierungsplan. „Politik und Wirtschaft der Region müssen sich daher weiterhin gemeinsam und beharrlich dafür einsetzen, dass die baureifen und in Planung befindlichen Verkehrsprojekte auch tatsächlich verwirklicht werden."

Ansprechpartner/in

Felix Jahn
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