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Internationale Kooperationen und Arbeitskreise
Kooperationen zwischen inländischen und ausländischen Partnern
Kooperationen können zwischen inländischen und ausländischen Partnern geschlossen werden. Klassisches Beispiel ist die Vertriebskooperation, aber auch zwischen inländischen Partnern. Beispiele: Ein inländisches Handelshaus übernimmt die Abwicklung des Exports oder Unternehmen gleicher Branche schließen eine Exportkooperation ab oder somit Kooperationen mit wichtigen inländischen Abnehmern, um gemeinsam einen Auslandsmarkt zu bearbeiten.
Eigene Niederlassung
Die Gründung einer Auslandsniederlassung bedarf langfristiger Vorbereitung. Zur Planung gehören:
- Strategische Planung der Märkte – häufig kann eine ausländische Niederlassung Aufgaben für mehrere Märkte (Vertrieb) übernehmen.
- Strategische Planung des Standortes – ausländische Niederlassungen sind oft schwerer zu verlegen und eine Veränderung bringt negative Schlagzeilen.
- Strategische Planung der Rahmenbedingungen – Kapital- und Technologietransfer, Steuern, Produktions- und Umweltvorschriften.
- Strategische Planung der Unternehmensorganisation – organisatorische Einbindung der Auslandsfilialen, personelle Verantwortung.
Für kleinere und mittlere Unternehmen ist es einfacher, mit einer Kooperation ohne Kapitalengagement zu starten, zum Beispiel im Vertrieb oder im Einkauf. Auf diese Weise wird mit eigenen Mitarbeitern Know-how gesammelt. Wenn mit einer eigenen Niederlassung gestartet werden soll, dann lieber in kleinerem Format. Es gilt: Besser nur auf bestimmte Aufgaben beschränken als zu viel auf einmal in Angriff nehmen zu wollen! Und: Starten Sie lieber in einem Auslandsmarkt mit ähnlichen Bedingungen, z. B. in West- oder Nordeuropa.
Joint Ventures und Beteiligungen
Dem Joint-Venture, also der Gründung und dem Betrieb eines Gemeinschaftsunternehmens, liegt immer auch eine Kapitalbeteiligung zu Grunde. Joint Ventures müssen nicht zwangsläufig auf eine 50-prozentige Beteiligung hinaus laufen. Es gibt auch Joint Ventures, in dennen die deutschen Partner nur 25 oder 75 Prozent der Anteile halten.
- Programm zur Förderung transnationaler Joint-Ventures (JEV) innerhalb der EU.
- Investitionen in Gemeinschaftsunternehmen im Ausland können durch Investitionsgarantien gegen politische Risiken abgesichert werden. Mandatar des Bundes: PwC Deutsche Revision AG.
Ausschreibungen
Mehr als 6.000 Ausschreibungen staatlicher und halbstaatlicher Einrichtungen im Ausland veröffentlicht die Germany Trade & Invest (gtai) auf ihrer Datenbank "Ausschreibungen im Ausland" pro Jahr.
Weitere Informationen des BMWA zu internationalen Finanzierungshilfen bei Ausschreibungen.
Technologietransfer
- Förderung der Technologie und Forschungskooperation – Technologiepolitik International.
- UBA/BMU informieren über den Transfer von Umwelttechnologie.
- Sie suchen Informationen und Ansprechpartner in Forschung und Bildung für die weltweite bi- und multilaterale Zusammenarbeit? kooperation-international.de ist der Wegweiser für internationale Zusammenarbeit in Forschung und Bildung. Hier finden Sie Überblickswissen über ausgewählte Partnerländer und den Zugang zu Informationen, Programmen und rechtlichen Grundlagen zur Zusammenarbeit aus einer Hand.
Betreibermodelle/BOT
Hinweise zu BOT-Projekten geben die gtai-Datenbanken zu Ausschreibungen und Entwicklungsvorhaben. Die aktuellen Berichte der gtai-Korrespondenten zu Betreibermodellen liefert der Pool "Länder und Märkte".
Investitionen in Betreibermodelle im Ausland können durch Investitionsgarantien des Bundes gegen politische Risiken abgesichert werden. Mandatar des Bundes: PwC Deutsche Revision AG.
Ansprechpartner/in
Referentin
Telefon: 0441 2220-302
Fax: 0441 2220-5302
Zentrale: 0441 2220-0
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