Topnavigation

Wir über uns   |   Presse & Publikationen   |   Impressum   |   Übersicht   |   RSS-Feed   |   Kontakt

Seiteninhalt

Ferienzeitregelung enttäuscht Erwartungen der Wirtschaft

„Die Sommerferienregelung für die Jahre 2011 bis 2017 bleibt weit hinter den Hoffnungen, die insbesondere die Unternehmen der Tourismuswirtschaft mit einer Neuregelung des Ferienzeitkorridors verbunden hatten, zurück“. So lautet das Fazit des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) zu der von den Kultusministern vorgestellten Ferienzeitregelung für die Jahre 2011 bis 2017.

Der NIHK hatte bereits 2007 den ersten Entwurf der neuen Ferienzeitregelung bemängelt, der vorsah, auf einem durchschnittlichen Ferienzeitraum von knapp unter 82 Tagen auf dem bisherigen Niveau stehen zu bleiben. Außerdem hatte der NIHK auf die massiven Überlappungen mit zentralen Inlandsquellmärkten des niedersächsischen Tourismus, insbesondere mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen, aus dem fast 40 Prozent aller inländischen Gäste kommen, hingewiesen. Es wird bedauert, dass diese Hinweise auf eine wirtschaftsfreundlichere Regelung bei der Kultusministerkonferenz anscheinend kein Gehör gefunden haben.

Auch der jetzige Sommerferienzeitraum verharrt in den Jahren 2011 bis 2017 bei 80 Tagen. Besonders negativ wird sich die Situation für die Tourismuswirtschaft in 2014 mit nur 71 Tagen und in 2015 mit nur 76 Tagen darstellen. Die Überlappung mit dem für Niedersachsen wichtigsten inländischen Quellmarkt Nordrhein-Westfalen liegt in den genannten Jahren zwischen 17 und 27 Tagen, durchschnittlich bei 21 Tagen. “Wie die jetzt gefundene Lösung als tragfähiger Kompromiss bezeichnet werden kann, ist für uns absolut nicht nachvollziehbar. Die Wirtschaftsministerkonferenz vom November 2007 hatte bereits dafür plädiert, dass Überschneidungen möglichst auf zwei Wochen begrenzt werden sollten, und die Ministerpräsidentenkonferenz vom März 2008 hatte die Kultusministerkonferenz gebeten, bei der Festlegung der Sommerferientermine den 90-Tages-Gesamtzeitraum weitmöglichst auszuschöpfen. Beiden Aufforderungen ist die Kultusministerkonferenz nicht gefolgt! Das Ergebnis geht zu Lasten der Wirtschaft“, so Martin Exner, Tourismus-Federführer des NIHK.

Ansprechpartner/in

Carola Havekost
Geschäftsführerin

Telefon: 0441 2220-300
Fax: 0441 2220-5301
Zentrale: 0441 2220-0
E-Mail schreiben
Ansprechpartner/in von A bis Z