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Seit 2010 ist Deutschland Vizeweltmeister im Dienstleistungsexport

"Made in Germany". Dieses Label steht weltweit für Qualität und hochwertige Güter. Im Ausland genießen deutsche Produkte einen exzellenten Ruf. Das „Qualitätssiegel“ sichert Deutschland die Anerkennung als eine der wirtschaftlich führenden Nationen. Mit Hilfe dieser innerhalb eines Jahrhunderts gewachsenen Position können deutsche Unternehmen neue Herausforderungen angehen – wie den erfolgreichen Export von Dienstleistungen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (VGR 2010) stiegen die deutschen Dienstleistungsexporte 2010 um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 172,6 Milliarden Euro an. Im Vergleich zum Jahr 2000 schnellte der Wert gar um 87,1 Prozent empor. Der Weltexport von kommerziellen Dienstleistungen expandierte nach Angaben der WTO von 2005 bis 2010 um jahresdurchschnittlich 8 Prozent auf 3,67 Billionen US-Dollar. Die deutsche Volkswirtschaft ist inzwischen mit 230 Milliarden US-Dollar weltweit nach den USA (515 Milliarden US-Dollar) der zweitgrößte Exporteur kommerzieller Dienstleistungen.

Um den Herausforderungen des Dienstleistungsexports begegnen zu können, engagiert sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Jahren für die Förderung der Dienstleistungsforschung. In deren Rahmen werden Modelle und Methoden entwickelt, die Unternehmen bei der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland unterstützen. Mit dem Programm „Innovationen mit Dienstleistungen“ fördert das BMBF seit vielen Jahren die Dienstleistungsforschung in Deutschland. Die Schwerpunkte des Forschungsprogramms liegen auf den Bereichen Innovationsmanagement, Innovationen in Wachstumsfeldern und Menschen in Dienstleistungsunternehmen. Dabei werden branchenübergreifende Projekte u. a. zur Erforschung von Treibern und Hemmnissen für den Erfolg von Innovationen im Dienstleistungsbereich sowie zum Export von Dienstleistungen gefördert. Im Förderschwerpunkt „Exportfähigkeit und Internationalisierung von Dienstleistungen“ unterstützte das BMBF insgesamt mehr als 60 Forschungsvorhaben in Wissenschaft und Unternehmen mit dem Ziel, Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Dienstleistungen erfolgreich zu exportieren.

Die bedeutende Rolle der Dienstleistungen für das Innovationsgeschehen wird auch dadurch deutlich, dass das Forschungsprogramm Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist, der ersten übergreifenden nationalen Innovationsstrategie. Ihr Ziel: Deutschland soll sich als international wettbewerbsfähiger Standort in einer wissensbasierten Gesellschaft weiter erfolgreich entwickeln und so die Basis für künftigen Wohlstand sichern.

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm „Innovationen mit Dienstleistungen“ und einzelnen Projekten finden Sie unter:
http://pt-ad.pt-dlr.de/de/707.php

Ansprechpartner/in

Peter Wellmann
Referent

Telefon: 0441 2220-309
Fax: 0441 2220-5309
Zentrale: 0441 2220-0
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