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Berufsausbildung "Made in Germany"

Mit zunehmendem Erfolg wächst bei deutschen Unternehmen im Ausland auch ihr Bedarf an Fach- und Führungskräften. Doch woher nehmen? Eine duale Ausbildung wie in Deutschland gibt es nicht, oft nur ein verschultes Berufsbildungssystem. Also versuchen die Unternehmen sich selbst zu helfen, indem sie über praxisnahe Berufs- und Weiterbildung geeignetes Personal heran ziehen - mit Unterstützung der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs).

Inzwischen bieten die AHKs weltweit eine duale Berufsausbildung in mehr als 20 kaufmännischen, gewerblich-technischen und Dienstleistungsberufen an. Sie greifen dabei auf die Erfahrungen der deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie ihrer Dachorganisation, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), zurück. Daher sind die AHK-Berufsabschlüsse mit deutschen Berufsabschlüssen vergleichbar.

Zielgruppe sind in erster Linie die heimischen Mitarbeiter der deutschen Unternehmen, aber auch deutsche Jugendliche, die ins Ausland wollen. Der "Renner" bei ihnen sind die an der Algarve angebotene Ausbildung zum/zur Hotelkaufmann/-frau und die in Spanien organisierte Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau.

Auch die von der AHK Hongkong angebotene internationale kaufmännische Berufsausbildung zieht junge Deutsche an. Die Absolventen gehen nach Deutschland zurück, wo sie dank Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnissen gute Chancen haben oder bleiben in der neuen Wahlheimat, wo der Abschluss nach deutschem Standard manche Tür öffnet.

Der DIHK hat die Ausbildungsangebote der AHKs nun in einer Broschüre zusammengestellt, die unter www.ahk.de kostenlos als Download zur Verfügung steht..

(Quelle: DIHK)

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Stefan Bünting
stellv. Abteilungsleiter

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