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Mentoren-Programm

Praktiker aus der Wirtschaft unterstützen im Rahmen vom "Mentorenprogramm" der IHK allgemeinbildende Schulen. Die IHK sucht weitere Teilnehmer/innen, die Freude daran haben, Jugendlichen bei der der Berufsorientierung zu helfen und ihre Ausbildungsreife zu verbessern.

Die Probleme bezüglich der Ausbildungsreife vieler Schulabgänger/innen beginnen nicht erst mit der Ausbildung. Bereits in der Schule und im Elternhaus müssen konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Berufsorientierung und der Ausbildungsreife ergriffen werden.

Die IHK hat sich daher zum Ziel gesetzt, innerhalb des Ausbildungspaktes zusätzlich zu der Ausbildungsplatzoffensive eine weitere Idee umzusetzen: Mit einem Mentorenprogramm sollen Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um eine Stärkung der Ausbildungsreife und der Berufsorientierung der Schüler/innen von allgemein bildenden Schulen zu erreichen.

Sie haben Interesse an einer Mentorentätigkeit? Wir suchen Sie!
Zur Umsetzung konkreter Maßnahmen an den allgemein bildenden Schulen sollen Mentoren/innen an kooperationsbereiten Schulen eingesetzt werden. Zur Realisierung dieses Ziels werden noch weitere Personen gesucht, die durch ihre fachliche und persönliche Eignung in der Lage sind, das Problemfeld Berufsorientierung und Ausbildungsreife unterstützend zu bearbeiten bzw. zu begleiten. Entscheidend hierbei ist sicherlich das Engagement, tragende Säulen für den Erfolg sind aber auch berufliche Erfahrungen und persönliche Kompetenzen besonders im Bereich mit der Ausbildung junger Menschen. Einfach gesagt, soll der/die Mentor/in ein Stück Lebenserfahrung weitergeben.

Ausbildungsreife und Berufsorientierung
Für den praktischen Einsatz der Mentoren/innen sind mögliche Arbeitsschwerpunkte vorgesehen, die primär an den Bedürfnissen der jeweiligen Schule bzw. der Schüler/innen ausgerichtet sein sollen. Bei der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen sollen aber auch die Fähigkeiten und Erfahrungen des Mentors Berücksichtigung finden. Auf jeden Fall ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mentor/in und Schule eine zwingende Voraussetzung für den Erfolg, ebenso wie die Einbeziehung der Eltern in bestimmte Maßnahmen.

Wir haben Unterlagen entwickelt, die unseren Mentoren die Arbeit erleichtern sollen. Sie beinhalten Maßnahmen zur Unterstützung von Informationsveranstaltungen zur Berufswahl, zum Thema Ausbildungsreife sowie Vorbereitungen auf Vorstellungsgespräche und Eignungstests.

Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass den Schülern die „Leitplanken“ für die ersten Schritte auf dem Weg in das Berufsleben zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese eigentlich primäre Aufgabe des Elternhauses ist leider aus verschiedenen Gründen immer weitere in den Hintergrund der häuslichen bzw. elterlichen Erziehung geraten. Für einen guten Start in das Berufsleben sind die „alten Tugenden“ heute aber mehr denn je von entscheidender Bedeutung.

Wer ist als Mentor/in geeignet?
Es müssen nicht von jedem/r Mentor/in alle aufgezeigten Aktivitäten abgedeckt werden, sondern je nach persönlicher Eignung können eigene Schwerpunkte gesetzt werden. Bei den Anforderungen stehen die persönlichen Kompetenzen wie Zuverlässigkeit und positive Ausstrahlung im Vordergrund. Als fachliche Anforderung sind Kenntnisse des Schul- und Ausbildungssystems hilfreich. Besondere Wertigkeit haben bei den sozialen Fähigkeiten evtl. Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen, aber auch die gängigen Sozialkompetenzen wie Konflikt- und Teamfähigkeit sowie Geduld sind erforderlich.
Besonders geeignet sind ehemalige Ausbilder und Prüfer, sowie erfahrene Lehrer im Vor-/ Ruhestand. Bei Interesse können auch ehemalige Führungskräfte aus der Wirtschaft die Aufgabe eines Mentors übernehmen. Die aktive Berufstätigkeit sollte nicht allzu lange zurückliegen.

Wie geht es weiter?
Unsere Mentoren werden an kooperationsbereite Schulen vermittelt. Der Einsatz soll möglichst wohnortnah erfolgen und kann in Abstimmung mit der Schule sofort erfolgen. Die Mentoren erhalten, wie unsere Prüferinnen und Prüfer, eine Entschädigung.

Interesse?
Wenn wir Ihr Interesse geweckt oder Sie noch weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Viele Mentoren/innen engagieren sich ehrenamtlich in den Bereichen Berufsorientierung und Ausbildungsreife in ausgewählten Allgemein Bildenden Schulen. Für die Mentoren haben wir verschiedene Unterlagen mit möglichen Aktivitäten, Erläuterungen und Hilfsmittel in modularer Form zusammengestellt. Jede/r Mentor/in kann so in Abstimmung mit „seiner/ihrer“ Schule die entsprechenden Maßnahmen bedarfsorientiert heraussuchen und anwenden.

 

Ansprechpartner/in

Ludger Wester
Ausbildungsplatzakquisiteur

Telefon: 0441 2220-473
Fax: 0441 2220-468
Zentrale: 0441 2220-0
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Ansprechpartner/in von A bis Z