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Verpackungsmittelmechaniker/-in - neuer Beruf Packmitteltechnologe

Die Ausbildung der Verpackungsmittelmechaniker ist modernisiert worden. Ab dem 1. August 2011 werden nun Packmitteltechnologen ausgebildet. Der Beruf enthält nun Wahlqualifikationen und ermöglicht den Betrieben eine flexiblere Vermittlung verschiedener Verfahren und typischer Spezialqualifikationen der Packmittelproduktion. Die Ausbildungsordnung für den "Packmitteltechnologen" und die "Packmitteltechnologin" (ehemals "Verpackungsmittelmechaniker/-in") sieht eine Spezialisierung in Richtung der Herstellungsprozesse des Ausbildungsbetriebes bereits vor der Zwischenprüfung vor. In der Wellpappenindustrie erfordert die Ausbildung im Bereich der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten mehr Ausbildungszeit, als in der Faltschachtelindustrie, die insbesondere auf Entwicklung und Gestaltung von Packmitteln Wert legt. Deshalb ist eine Grundqualifikation in diesem Bereich für alle Auszubildenden verpflichtend, darüber hinaus kann je nach Notwendigkeit des Betriebes der Metallanteil weiter vertieft oder andere Inhalte aus den Wahlqualifikationen vermittelt werden.

Berufsbezeichnung:

Verpackungsmittelmechaniker/-innen (gültig bis 31.Juli 2011)

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet:

Verpackungsmittelmechaniker/-innen arbeiten in industriellen Betrieben der Produktion insbesondere von Briefumschlägen, selbstklebenden Etiketten, Faltschachteln, flexiblen Packmitteln, Kartonagen, Rundhülsen, Wellpappe, Wellpappeerzeugnissen sowie in der Folienherstellung.

Berufsschule

Die Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Berufliche Qualifikationen:

Verpackungsmittelmechaniker/-innen ...

  • entwickeln selbständig Packmittel und erstellen dabei Muster,
  • bereiten Werkzeuge und Produktionssysteme vor,
  • richten Produktionsanlagen zur Packmittelherstellung ein und bedienen sie,
  • produzieren Packmittel,
  • kontrollieren und optimieren den Fertigungsprozess entsprechend den Qualitätsstandards und den Vorgaben auch unter Einsatz von steuerungstechnischen Elementen,
  • führen im Rahmen der Qualitätssicherung Mess- und Prüftätigkeiten durch,
  • wählen produktspezifische Materialien und Fertigungswege aus,
  • übernehmen, transferieren und konvertieren Daten und wenden Hard- und Software arbeitsplatzbezogen an,
  • planen Produktionsabläufe selbstständig und im Team, dabei berücksichtigen sie den Verwendungszweck des gefertigten Produkts und die technischen Bedingungen des Produktionsprozesses,
  • bearbeiten metallische Werkstoffe manuell und maschinell,
  • arbeiten kundenorientiert und beachten ökonomische und ökologische Aspekte.

Neben einer für alle Auszubildenden gleichen Grundqualifikation kann durch unterschiedlich vertiefte Qualifikationen in mindestens zwei der folgenden Bereiche die Qualifizierung produktionsspezifisch auf verschiedene Arbeitsgebiete abgestimmt werden. Hierfür kommen in Betracht:

  • Steuerungstechnik,
  • Werkzeugbau,
  • Veredelungstechnik,
  • Mess- und Labortechnik,
  • Leitstandtechnik und Inlineproduktion,
  • Computerunterstützte Mustererstellung,
  • Packmitteldesign,
  • Internationale Kompetenz.

 

Weitere Informationen über diesen Ausbildungsberuf unter BERUFEnet, einem Service der Bundesagentur für Arbeit.

Die Lehrstellenangebote der Region finden Sie in der IHK-Lehrstellenbörse.

Ansprechpartner/in

Stefan Bünting
stellv. Abteilungsleiter

Telefon: 0441 2220-472
Fax: 0441 2220-468
Zentrale: 0441 2220-0
E-Mail schreiben
Ansprechpartner/in von A bis Z