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Packmitteltechnolge/-in (neu ab 1.8.2011)

Die Ausbildung der Verpackungsmittelmechaniker ist modernisiert worden. Ab dem 1. August 2011 werden nun Packmitteltechnologen ausgebildet. Der Beruf enthält nun Wahlqualifikationen und ermöglicht den Betrieben eine flexiblere Vermittlung verschiedener Verfahren und typischer Spezialqualifikationen der Packmittelproduktion. Die Ausbildungsordnung für den "Packmitteltechnologen" und die "Packmitteltechnologin" (ehemals "Verpackungsmittelmechaniker/-in") sieht eine Spezialisierung in Richtung der Herstellungsprozesse des Ausbildungsbetriebes bereits vor der Zwischenprüfung vor. In der Wellpappenindustrie erfordert die Ausbildung im Bereich der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten mehr Ausbildungszeit, als in der Faltschachtelindustrie, die insbesondere auf Entwicklung und Gestaltung von Packmitteln Wert legt. Deshalb ist eine Grundqualifikation in diesem Bereich für alle Auszubildenden verpflichtend, darüber hinaus kann je nach Notwendigkeit des Betriebes der Metallanteil weiter vertieft oder andere Inhalte aus den Wahlqualifikationen vermittelt werden.

Berufsbezeichnung:

Packmitteltechnolge/-in (gültig ab 1. August 2011)

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet:

Packmitteltechnologen arbeiten in industriellen Betrieben der Produktion insbesondere von Briefumschlägen, selbstklebenden Etiketten, Faltschachteln, flexiblen Packmitteln, Kartonagen, Rundhülsen, Wellpappe, Wellpappeerzeugnissen sowie in der Folienherstellung.

Berufsschule

Die Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Berufliche Qualifikationen:

Packmitteltechnologen ...

  • stellen verschiedenartiger Packmittelprodukte aus Papier, Karton, Pappe und Kunststoff her
  • entwickeln Packmitteln und erstellen Handmuster
  • planen Produktionsabläufe
  • wählen produktspezifischer Materialien und Fertigungswege aus
  • bedienen Produktionsanlagen zur Herstellung von Packmitteln
  • kontrollieren und optimieren Fertigungsprozesse entsprechend den Qualitätsstandards und Hygienevorschriften
  • führen Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung durch
  • bedienen Steuerungen, Regel- und Messeinrichtungen sowie Prozessleitsysteme
  • führen Inspektionen, Wartungen und Instandsetzungen an Produktionsanlagen durch
  • übernehmen, Transferieren und Konvertieren Daten unter Nutzung arbeitsplatzbezogener Hard- und Software
  • arbeiten kundenorientiert selbstständig und im Team
  • beachten ökonomischen und ökologischen Aspekten
  • kommunizieren mit vor- und nachgelagerten sowie Service-Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses.

Neben für alle Auszubildenden gleichen Pflichtqualifikationen kann durch unterschiedlich vertiefte Wahlqualifikationen aus zwei Auswahllisten die Qualifizierung produktionsspezifisch auf verschiedene Arbeitsgebiete abgestimmt werden.

Pflichtqualifikationen:

  • Entwickeln von Packmitteln
  • Vorbereiten und Planen von Produktionsprozessen
  • Rüsten von Fertigungsanlagen
  • Steuern und Überwachen von Produktionsprozessen
  • Instandhaltung

Wahlqualifikationen Auswahlliste I:

  • Metallbearbeitung
  • Steuerungstechnik
  • Spezielle Fertigungsverfahren
  • Computergestützte Mustererstellung

Wahlqualifikationen Auswahlliste II:

  • Stanzformenbau
  • Veredelungstechnik
  • Leitstandtechnik und Inlineproduktion
  • Labor
  • Mechanik und Steuerungstechnik
  • Computergestützte Packmittelentwicklung und Design;

Weitere Informationen über diesen Ausbildungsberuf unter BERUFEnet, einem Service der Bundesagentur für Arbeit.

Die Lehrstellenangebote der Region finden Sie in der IHK-Lehrstellenbörse.

Ansprechpartner/in

Stefan Bünting
stellv. Abteilungsleiter

Telefon: 0441 2220-472
Fax: 0441 2220-468
Zentrale: 0441 2220-0
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